Disbon DisboCRET® 735 Nivellierschicht 3 - 30 mm
Kunststoffmodifizierte, zementgebundene, Nivelliermasse für den Innenbereich. Für Schichtdicken von 3 - 30 mm.
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Telefon: 03533/4879450
Mobil: 015905244753
Produktbeschreibung
Zum ganzflächigen Ausgleichen, Nivellieren, Glätten sowie Spachteln von Bodenunebenheiten und Abweichungen von den Maßtoleranzen (DIN 18202). Als Untergrund für Disbon-Bodenbeschichtungen im Innenbereich.
Eigenschaften
■ einfache Zubereitung, sehr gute Verarbeitbarkeit, leicht verlaufend
■ hervorragend maschinell verarbeitbar
■ nicht brennbar (DIN EN 13501-1-A2 fl-s1)
■ hohe Festigkeit und Härte
■ auf beheizten Estrichen einsetzbar
■ für Schichtdicken von 3 - 30 mm in einem Arbeitsgang
Materialbasis
Kunststoffmodifizierter Zementmörtel
Verpackung/Gebindegrößen
25 kg Sack
Lagerung
Trocken, mindestens 9 Monate ab Herstelldatum.
Druckfestigkeit:
7 d: ca. 25 N/mm2
Biegezugfestigkeit:
28 d: > 30 N/mm2
Biegezugfestigkeit
7 d: ca. 5 N/mm2
28 d: > 7 N/mm2
Haftzugfestigkeit:
7 d: > 1,5 N/mm2
Verarbeitung
Beton, Zement- und Kalziumsulfatestrich.
Geeignete Untergründe
Der Untergrund muss tragfähig, formstabil, fest, frei von losen Teilen, Staub, Ölen, Fetten, Gummiabrieb und sonstigen trennend wirkenden Substanzen sein. Beton und Zementestrich sollen mind. 28 Tage alt sein. Die Oberflächenzugfestigkeit des Untergrundes muss im Mittel 1,5 N/mm2 betragen. Der kleinste Einzelwert darf 1,0 N/mm2 nicht unterschreiten. Die Untergründe müssen ihre Ausgleichsfeuchte erreicht haben:
Beton u. Zementestrich: max. 2 CM-%
Kalziumsulfatestrich: max. 0,5 CM-%
Kalziumsulfatestrich beheizt: max. 0,3 CM-%
Beton und Zementestrich bei der Gefahr aufsteigender Feuchtigkeit oder bei einer Restfeuchte von > 2 CM-% bis < 4 CM-% mit DisboXID Grundierharz porendicht grundieren und mit DisboADD® 943 im Überschuss abstreuen. Unter Kalziumsulfatestrich ist eine Abdichtung zum Erdreich zwingend erforderlich. Die Belegereife neuer Heizestriche ist durch ein Aufheizprotokoll nachzuweisen.
Untergrundvorbereitung
Untergrund durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. Kugelstrahlen oder Fräsen, so vorbereiten, dass er die gestellten Anforderungen erfüllt. Hohl liegende Teile sind zu entfernen, Ausbruch- und Fehlstellen im Untergrund mit den DisboCRET®-PCC-Mörteln zu verfüllen.
Saugfähige Untergründe:
DisboCRET® 734 Nivelliergrund mit einer Lammfellrolle porenfüllend auf den vorbereiteten Untergrund aufbringen und mit Quast oder weichem Besen in den Untergrund einarbeiten. Es dürfen keine Materialpfützen stehen bleiben. Verbrauch: siehe Technische Information DisboCRET® 734 Nivelliergrund
Grundbeschichtung auf Kalziumsulfatestrich:
Mit DisboCRET® 734 Nivelliergrund eine zweifache Grundierung im Abstand von ca. 5–6 Std. bei 20 °C aufbringen. Hierzu kann die Fläche mit Stachelschuhen begangen werden. Verbrauch: ca. 250 ml/m2 in 2 Arbeitsgängen.
Überarbeitung bei 20 °C nach ca. 12 Std. Die Grundierung muss klebfrei abgetrocknet sein.
Hinweis: Bei stark saugenden, neuartigen oder ausgefallenen Untergründen bzw. Verlegewerkstoffen sind Probeflächen anzulegen.
Materialzubereitung
Abgemessene Wassermenge in ein Gefäß geben. Die entsprechende Menge Trockenmörtel unter gründlichem Rühren mit geeignetem Rührwerk (ca. 600 U/min) nach und nach zugeben, ca. 3 Minuten mischen, bis ein homogener, klumpenfreier, fließfähiger Mörtel entsteht. Zwischenzeitlich an der Wandung des Mischgefäßes anhaftendes, unvermischtes Material entfernen und ebenfalls mischen. Nach einer Reifezeit von ca. 3 Minuten das Material nochmals kurz durchmischen.
Mischungsverhältnis
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Trockenmörtel
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Wasser
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1 Gewichtsteil
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0,18 Gewichtsteile
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25 kg Sack
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4,5 - 4,75 l
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Auftragsverfahren
Nach Trocknung der Grundierung die Nivelliermasse auf den vorbereiteten Untergrund gießen und in erforderlicher Schichtdicke mit Glättkelle, Stift- oder Estrichrakel verteilen. Eine optimale Entlüftung des Materials wird durch die direkte Bearbeitung der Oberfläche mit einer Stachelwalze erreicht.
Entlang aufgehender Bauteile (Wände, Stützen) sowie an Einläufen und Schächten, geeignete Randstreifen wegen der Gefahr von Spannungen, Rissbildungen und Trittschallübertragungen einlegen. Rand-, Feld-, Gebäudetrenn- und Bewegungsfugen sind zu übernehmen.
Hinweis: Die technische Beschreibung für die Verarbeitung von zementären Bodenspachtelmassen im TKB-Merkblatt Nr. 9, April 2008 ist zu beachten.
Maschinelle Verarbeitung:
Handelsübliche Kolben-, Schneckenpumpen (z. B. G4 mit Förderschnecke D6-3 oder Duo mix) sowie kontinuierlich laufende Mischpumpen, die ca. 25 Liter Mörtel/Minute fördern, sind dafür geeignet. Schlauchlänge: mind. 25 m, Schlauchdurchmesser: 25-35 mm. Die Ermittlung der Wasserzugabe wird durch das Ausbreitmaß bestimmt. Hierzu DisboCRET® 735 anmischen, davon 200 ml auf einen ebenen Untergrund gießen. Nach vollständigem Verlauf den Durchmesser des Materials messen. Die Wasserzugabe an der Mörtelpumpe ist so einzustellen, dass ein vergleichbares Ausbreitmaß erzielt wird. Bei größerem Durchmesser ist der Wasseranteil zu reduzieren, bei kleinerem zu erhöhen.
Bei jedem Platzwechsel der Maschine und nach Arbeitsunterbrechungen ist das Ausbreitmaß erneut zu bestimmen. Zu wenig Wasser führt zu schlechtem Verlauf und Blasenbildung; beides ist für die nachfolgende Beschichtung nachteilig. Außerdem wird die Festigkeit nicht erreicht. Bei zu hoher Wasserzugabe sind Entmischungen, verbunden mit minderfesten Oberflächen, die Folge. Solche minderfesten Schichten sind mechanisch zu entfernen.
Bei Arbeitsunterbrechungen von mehr als 20 Minuten sind Pumpmaschine und Schläuche zu reinigen, ansonsten kann es zu Verstopfungen kommen.
Schichtdicke
Mind. 3 mm bis max. 30 mm. Auf Kalziumsulfatestrichen max. 20 mm Gesamtschichtdicke.
Untergrundvorbereitung für nachfolgende Beschichtungen
Die ausgehärtete DisboCRET® 735 durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. Kugelstrahlen oder Schleifen, so vorbereiten, dass er die gestellten Anforderungen erfüllt. Beim Schleifen darf die Oberfläche nicht poliert werden; mit grober Körnung frühzeitig schleifen. Niedrigviskose Grundierharze (DisboXID 460, 461, 462) und wässrige Epooxidharze können bei günstigen Trocknungsbedingungen ohne Untergrundvorbereitung eingesetzt werden. Zur Bestimmung der Beschichtungsfähigkeit sind Haftzugfestigkeit (Anforderung: mind. 1,5 N/mm2) und Feuchtegehalt zu prüfen.
DisboCRET® 735 nicht als Sichtspachtelmasse verwenden.
Verbrauch
Trockenmörtel: ca. 1,6 kg/m2/mm Schichtdicke
Verarbeitbarkeitsdauer
Bei 20 °C ca. 30 Minuten.
Wartezeiten
Fliesenbeläge nach 4 Stunden, wässrige Beschichtungen nach 24 Stunden, dampfdichte Beschichtungen nach dem Erreichen der zulässigen Restfeuchte (bei 3 mm Schichtdicke nach 24 Stunden, bei höheren Schichtdicken entsprechend länger). Die Angaben gelten bei 20 °C. Höhere Schichtdicken, dichte Untergründe und niedrigere Temperaturen verlängern die Wartezeiten.
Trocknung/Trockenzeit
Bei 20 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit nach ca. 2 Stunden begehbar, nach ca. 2 Tagen mechanisch belastbar, nach ca. 28 Tagen mechanisch voll belastbar. Bei niedrigen Temperaturen entsprechend länger. Eine Belüftung des Einbauortes ist notwendig. Während des Aushärtungsprozesses (ca. 2 Stunden bei 20 °C) aufgetragenes Material vor Feuchtigkeit, Sonnen einstrahlung, Zugluft, Frost und hohen Temperaturen (> 25 °C) schützen.
Trocknungsverhalten und Belegreife werden durch Schichtdicke, Raumklima und Bodentemperatur beeinflusst. Hohe Luftfeuchtigleit und/oder niedrige Temperaturen verzögern, niedrige Luftfeuchtigkeit und/oder hohe Temperaturen beschleunigen Trocknung und Belegreife.
Werkzeugreinigung
Sofort nach Gebrauch mit Wasser. Nach Aushärtung ist eine Reinigung nur noch mechanisch möglich.
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge
Verursacht Hautreizungen. Verursacht schwere Augenschäden. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Lesen Sie sämtliche Anweisungen aufmerksam und befolgen Sie diese. Nach Gebrauch Haut gründlich waschen. Schutzhandschuhe/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt anrufen. Enthält: Zement, Portland-, Chemikalien. Wäßrige Zementaufschlämmungen wirken alkalisch.
Entsorgung
Kann nach Verfestigung unter Beachtung der örtlichen behördlichen Vorschriften abgelagert werden. Leere Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen zwecks Wiedergewinnung oder Entsorgung.
Giscode
ZP1
Nähere Angaben
Siehe Sicherheitsdatenblatt.
Bei der Verarbeitung des Materials sind die Disbon Bautenschutz-Verarbeitungshinweise zu beachten.
Die Datenblätter entnehmen Sie bitte auf der Homepage des Herstellers unter folgendem Link
https://www.disbon.de/disbon_pim_import/caparol_de/products/ti/237560/TI_735.pdf
https://www.disbon.de/disbon_pim_import/caparol_de/products/sd/285302/SD_DE_016294_24wg8d65i.pdf
Aufgrund der Lichtverhältnisse bei der Produktfotografie und unterschiedlichen Bildschirmeinstellungen kann es dazu kommen, dass die Farbe des Produktes nicht authentisch wiedergegeben wird.
Dekorationsartikel gehören nicht zum Leistungsumfang.